Allgemeine Begriffe (Systematik)

Verifizierbare Anmeldeinformationen (VCs)

Ein digitaler, überprüfbarer Berechtigungsnachweis besteht aus einem beliebigen Attribut, das einer Person zugeordnet werden kann. Es enthält wichtige Informationen über den überprüfbaren digitalen Berechtigungsnachweis, einschließlich des Ausstellers, der Person, an die es ausgestellt wurde, und spezifischer Datenattribute. Verifizierbare digitale Berechtigungsnachweise sind kryptografisch sicher, um die Herkunft des Berechtigungsnachweises zu gewährleisten.

 

Distributed-Ledger-Technologie (DLT)

Eine dezentrale Datenbank, die von Computern in einem DLT-Netzwerk gemeinsam genutzt wird und Informationen so aufzeichnet, dass es nahezu unmöglich ist, das System zu ändern, zu hacken oder zu betrügen (es sei denn, Sie kontrollieren 51 % der gesamten Rechenleistung im Internet).

 

Dezentrale Identifikatoren (DIDs)

Eine eindeutige Kennung, die manchmal auf einer DLT gespeichert wird und aus einer Zeichenfolge von Buchstaben und Zahlen besteht, die Details wie den öffentlichen Schlüssel und Verifizierungsinformationen enthält. DIDs enthalten keine personenbezogenen Daten.

 

Dienstleister

Ein Dienstanbieter ist eine Entität, die die Identität eines Benutzers überprüfen muss, bevor sie Zugang zu ihren Diensten oder Ressourcen gewährt.

 

Aufzeichnungssystem

Ein Aufzeichnungssystem (System of Record, SoR) ist eine vertrauenswürdige Informationsquelle, die verwendet werden kann, um die Ansprüche einer digitalen Identität zu verifizieren. Das SoR kann jede beliebige Einrichtung sein, der man zutraut, genaue und verlässliche Informationen über eine Person zu führen, z. B. eine Regierungsbehörde (z. B. Abteilung für Kraftfahrzeuge für einen staatlichen Führerschein), ein Finanzinstitut oder eine Bildungseinrichtung.

 

Vertrauensrahmen

Vertrauensrahmen bieten eine gemeinsame Sprache und eine Reihe von Erwartungen für Entitäten im dezentralen Identitätsökosystem, wie etwa Aussteller, Prüfer, vertrauende Parteien und Benutzer. Sie definieren die Prozesse für die Ausstellung, Überprüfung und Nutzung digitaler Identitäten und Berechtigungsnachweise sowie die technischen Anforderungen für Interoperabilität und Sicherheit.

 

Selbst-ausgestellter OpenID-Anbieter

Selbst-ausgestellter OpenID-Anbieter (Self-Issued OpenID Provider, SIOP) basiert auf dem OpenID Connect-Protokoll, das häufig für die Authentifizierung und Autorisierung in Webanwendungen verwendet wird. Mit SIOP können Einzelpersonen ihre eigenen digitalen Identitäten erstellen und verwalten und diese nutzen, um auf eine Vielzahl von Online-Diensten und -Ressourcen zuzugreifen.

 

DIGITALE WALLETS

Digitale Wallets sind der Speichermechanismus für überprüfbare Berechtigungsnachweise. Digitale Wallets können in eine Anwendung eingebettet werden und einem Dienstanbieter gehören oder offen sein, sodass alle Arten von verifizierbaren Berechtigungsnachweisen gespeichert werden können.

 

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