Zum Girls Day 2022: Männerdomäne IT? Für mehr Chancengleichheit

28.04.2022
-Minuten Lesezeit

Einführung

Vielfalt belebt das Geschäft. Auch in der IT-Branche? Den Recherchen von Eurostat zufolge waren im Jahr 2020 EU-weit von den rund 73 Millionen Beschäftigten in wissenschaftlichen und technischen Berufen 51,3 Prozent Frauen. Jedoch zeigt ein Blick auf die Verteilung der Arbeitsplätze eine klare Unterrepräsentation der Frauen in Führungspositionen. Unbewusste Voreingenommenheit dürfte ein Grund hierfür sein. 

 

Ein anderer ist, dass Frauen eher aufgrund ihres bisherigen Werdegangs eingestellt werden und hierfür extern ihre Möglichkeiten ausschöpfen müssen, während bei langjähriger Betriebszugehörigkeit der männlichen Angestellten die Beförderung als fast schon logischer Schritt gesehen wird, um den Mitarbeiter mit einer Führungsposition im Unternehmen zu halten. Somit ist gerade aufgrund der weiblichen Eigenschaft, langjährige berufliche Bindungen zu pflegen, der Weg in höhere Positionen erschwert und die damit verbundene Hemmschwelle ist deutlich höher als bei den männlichen Kollegen.

Was ist der Girls’ Day?

Neben dem internationalen Frauentag erinnert auch der Girls‘ Day am 28. April an die Arbeit, die noch geleistet werden muss, um #Breakthebias durchzusetzen. Wie insbesondere die Aktionen zum Girls‘ Day zeigen, sind sich Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst, nicht nur in die Einstellung, sondern auch in die Ausbildung und Bindung weiblicher Talente zu investieren. Von entscheidender Bedeutung ist außerdem, dass Technologieunternehmen ein internes Audit durchführen und Bereiche aufdecken, in denen sie die Gleichstellung der Geschlechter verbessern können sowie spezielle Initiativen einführen, die jüngere weibliche Fachkräfte ermutigen, in die Cybersicherheit einzusteigen.

 

Doch wir sind auf einem guten Weg. Seit dem ersten Girls‘ Day im Jahr 2001 wurden mehr als 150.000 Veranstaltungen mit Plätzen für rund 2 Millionen Mädchen angeboten. Und auch in diesem Jahr plädieren wieder zahlreiche Unternehmen dafür, dass junge Frauen ihr Berufswahlspektrum erweitern und die Möglichkeiten bekommen, ihre individuellen Stärken zu erforschen. Der Erfolg gibt den Initiatoren des Aktionstages recht: So erhielt im vergangenen Jahr jedes dritte Unternehmen Anfragen zu Praktikumsmöglichkeiten und in jedem zweiten Unternehmen erkundigten sich die Mädchen nach Ausbildungsplätzen und Studienmöglichkeiten.

Was tun wir für die Gleichberechtigung?

Wir bei Ping Identity erkennen sowohl die Vorteile als auch die Bedeutung der Förderung einer vielfältigen Arbeitswelt und haben dafür gesorgt, dass unser Einstellungsverfahren in Europa diese Werte widerspiegelt. Unser „Ping4Good“-Programm konzentriert sich auf Mädchen in MINT-Fächern und gibt ihnen Werkzeuge an die Hand, die ihnen dabei helfen, in ihrer Karriere erfolgreich zu sein. Obwohl wir wissen, dass unsere internen Schritte zur Schaffung einer gerechten Belegschaft von entscheidender Bedeutung sind, sind wir uns auch der Hürden bewusst, die am Arbeitsplatz und in der Branche insgesamt überwunden werden müssen. 

 

Wir alle müssen uns für transparente Gespräche einsetzen, die dazu beitragen, das geschlechtsspezifische Lohngefälle endgültig zu beseitigen, mit bestehenden Stereotypen aufzuräumen und junge weibliche Talente zu unterstützen, damit sie zu künftigen Vorbildern werden. Wir sollten die Erfolge derjenigen feiern, die in der Cybersicherheitsbranche tätig sind, und diejenigen sensibilisieren, die den Fortschritt der Gleichstellung aufhalten.

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