Vorteile von Zero-Knowledge Biometrics
Herausforderungen bei der Identitätssicherung
Während Unternehmen digitale Erlebnisse für Kunden, Partner und Mitarbeiter modernisieren, ist die Identitätssicherung sowohl kritischer als auch komplexer geworden. Benutzer erwarten schnellen, nahtlosen Zugriff über Geräte und Kanäle hinweg, während Sicherheitsteams zunehmend ausgefeilte Bedrohungen wie Phishing, Kontoübernahmen und KI-gestützte Identitätsvortäuschung abwehren müssen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz und Regulierung weiter, wodurch die Verarbeitung, der Schutz und die Governance von Identitäts- und biometrischen Daten stärker in den Fokus rücken.
Traditionelle Authentifizierungsansätze haben Schwierigkeiten, diese kombinierten Anforderungen zu erfüllen. Passwörter und Einmalpasscodes verursachen Reibungsverluste, sind im großen Maßstab kostspielig im Betrieb und ein leichtes Ziel für Angreifer. Gerätebasierte biometrische Verfahren wie FaceID sind nicht mit der ursprünglich verifizierten Identität verknüpft, auf einzelne Endpunkte beschränkt und auf Fallback-Anmeldedaten angewiesen. Zentralisierte biometrische Lösungen, die biometrische Daten in der Cloud speichern, erhöhen Datenschutz-, Audit- und Compliance-Risiken, da sie die Exposition biometrischer Daten ausweiten. Gleichzeitig stehen Unternehmen unter Druck, die mit Authentifizierungsfehlern, manueller Wiederherstellung und Helpdesk-Abhängigkeit verbundenen Betriebskosten zu senken – ohne die Identitätssicherung oder das Benutzererlebnis zu beeinträchtigen.
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen ist ein Ansatz erforderlich, der die Identitätssicherung in entscheidenden Momenten stärkt und sich zugleich nahtlos in bestehende Identitätsarchitekturen einfügt.
Zero-Knowledge Biometrics, ermöglicht durch die Ping Identity Platform
Zero-Knowledge Biometrics wird als Teil der Ping Identity Platform bereitgestellt und erweitert die Authentifizierungs- und Identitätsfunktionen von Ping um datenschutzwahrende biometrische Absicherung. Unternehmen können damit die Identitätsprüfung durch biometrische Authentifizierung und erneute Verifizierung in kritischen Momenten stärken – etwa beim Login, bei Step-up-Authentifizierung, Transaktionsfreigaben und der Kontowiederherstellung – ohne neue biometrische Risiken oder architektonische Komplexität einzuführen.
Durch die direkte Integration in bestehende Ping-Identitätsabläufe können Unternehmen biometrische Authentifizierung und erneute Verifizierung dort einsetzen, wo ein höheres Sicherheitsniveau erforderlich ist, und gleichzeitig etablierte Richtlinien, Risikosignale und Orchestrierung über den gesamten Identitätslebenszyklus hinweg weiter nutzen.
Wichtige Funktionen von Zero-Knowledge Biometrics
Echte Identitätssicherung
Sichere Gerätebindung
Multi-Faktor von Grund auf
Login und Step-up-Authentifizierung
Schnelle biometrische Authentifizierung
Self-Service-Kontowiederherstellung
Datenschutzwahrende Kryptografie
Compliance-fähige Architektur
KI-gestützte Liveness-Erkennung
Flexible Bereitstellung