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LEITFADEN
Title
Der B2B Identity Käuferleitfaden
Subtitle
So wählen Sie die richtige Business-to-Business- und Partner-IAM-Lösung
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Inhaltsverzeichnis
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Einführung

Moderne Unternehmen sind zunehmend auf ein wachsendes Ökosystem aus Drittpartnern, Lieferanten, Distributoren, Wiederverkäufern und Unternehmenskunden angewiesen. Während diese Drittparteien eine entscheidende Rolle bei der Steigerung von operativer Effizienz, Innovation und Umsatz spielen, bringen sie auch neue Herausforderungen mit sich. Jede Einheit verfügt über eigene Systeme, Sicherheitsstandards und Anforderungen an das Benutzermanagement. Wird die Komplexität dieser Beziehungen nicht sicher und effizient verwaltet, kann dies Ihr Geschäft verlangsamen und unnötigen Risiken aussetzen.

Business-to-Business (B2B) Identity and Access Management (IAM) spielt eine entscheidende Rolle dabei, externen Nutzern sicheren Zugriff in großem Umfang zu ermöglichen und gleichzeitig Kontrolle, Compliance und Benutzererlebnis (UX) sicherzustellen. Ganz gleich, ob Sie einen strategischen Partner anbinden, einen Wiederverkäufer befähigen oder einem Unternehmenskunden Zugriff gewähren – B2B IAM beschleunigt das Partner-Onboarding und ermöglicht eine sichere delegierte Administration, während sichergestellt wird, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit den richtigen Zugriff haben.

Dieser Leitfaden soll Sie dabei unterstützen, B2B IAM-Lösungen im Kontext der aktuell wichtigsten geschäftlichen und sicherheitsrelevanten Prioritäten zu bewerten, damit Sie mit Zuversicht eine Plattform auswählen können, die mit Ihren Zielen in Bezug auf Wachstum, Vertrauen und Resilienz im Einklang steht.

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aller Sicherheitsverletzungen betrafen eine Drittpartei.1 — Verizon 2025 Data Breach Investigations Report

Warum B2B Identity eine eigene Strategie benötigt

Traditionelle IAM-Systeme wurden für eine andere Welt entwickelt – entweder mit dem Fokus auf der Verwaltung des Mitarbeiterzugriffs auf eine begrenzte Anzahl interner Anwendungen oder auf der Bereitstellung nahtloser, personalisierter Erlebnisse für einzelne Kunden. B2B-Beziehungen lassen sich jedoch nicht eindeutig einer dieser Kategorien zuordnen.

B2B-Ökosysteme agieren über Organisationsgrenzen hinweg, mit komplexen Vertrauensbeziehungen, sich verändernden Nutzergruppen und einem ständigen Bedarf an schnellem, sicherem Onboarding. All dies muss mit der Bereitstellung konsumentenähnlicher Erlebnisse in Einklang gebracht werden, die heutige Nutzer erwarten.

Legacy-Lösungen haben Schwierigkeiten, die differenzierten Anforderungen moderner B2B-Identity-Szenarien zu erfüllen. Sie basieren häufig auf manuellen Prozessen, verfügen nicht über die Skalierbarkeit zur Unterstützung vielfältiger Partnerstrukturen und können föderierte oder delegierte Zugriffsmodelle nicht abbilden. Infolgedessen sehen sich viele Unternehmen mit wachsendem administrativem Aufwand, einer schlechten UX und einer erhöhten Exponierung gegenüber Drittparteirisiken konfrontiert.

Umfassende B2B IAM-Lösungen wurden entwickelt, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Sie kombinieren die Skalierbarkeit und Benutzererfahrung von CIAM mit den Governance- und Richtlinienkontrollen von Workforce-IAM und führen gleichzeitig Delegations-, Hierarchie- und Beziehungsmodellierungsfunktionen ein, die erforderlich sind, um komplexe und dynamische Drittparteibeziehungen sicher zu verwalten.

Das Fundament für B2B IAM-Erfolg legen

Der Einstieg in Ihre B2B IAM-Reise beginnt mit der Identifizierung der externen Beziehungen, die am wichtigsten sind – Geschäftskunden, Partner, Lieferanten, Wiederverkäufer – und dem Verständnis ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten, Systeme und Zugriffsanforderungen. Möchten Sie das Onboarding optimieren? Drittparteirisiken reduzieren? Die Partnererfahrung und Produktivität verbessern? Wahrscheinlich ist es eine Kombination – oder vielleicht sogar alles zusammen.

Sobald Ihre Prioritäten klar definiert sind, besteht der nächste Schritt darin, Ihre aktuelle B2B IAM-Infrastruktur zu bewerten. Können Ihre bestehenden Systeme föderierten Zugriff, delegierte Administration und komplexe Partnerhierarchien unterstützen? Bieten sie die Flexibilität, mit dem Geschäftswachstum und sich weiterentwickelnden Beziehungen zu skalieren, oder verursachen sie Reibungsverluste? Die Identifizierung von Schwachstellen in Ihrem bestehenden Ansatz hilft dabei, Ihre B2B IAM-Strategie gezielt auszurichten.

Ziel ist es, Identity mit Geschäftsergebnissen in Einklang zu bringen, um sichere Zusammenarbeit zu ermöglichen, die Time-to-Value zu beschleunigen und den operativen Aufwand zu reduzieren. Eine starke B2B IAM-Basis hilft Ihnen, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen, Risiken zu minimieren und Wachstum in Ihrem gesamten Ökosystem zu unterstützen.

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der Organisationen geben an, dass Drittparteirisiken für ihr Unternehmen eine hohe oder kritische Priorität haben.3 — CyberRisk Alliance

Mit den Grundlagen beginnen

Beginnen Sie zunächst mit einigen übergeordneten Fragen, um die Liste der Anbieter einzugrenzen, auf die Sie im nächsten Abschnitt die detaillierteren Bewertungskriterien anwenden. Berücksichtigen Sie zum Einstieg diese grundlegenden Fragen.

Question
Warum das wichtig ist
How long has the vendor been in business?
Erfahrung im Markt kann auf Stabilität und nachhaltigen Erfolg hinweisen.
Is the vendor a recognized leader within the industry?
Anerkennung durch Dritte als Marktführer spiegelt häufig Innovationskraft, Zuverlässigkeit und eine starke Nutzerbasis wider.
Has the vendor demonstrated expertise in solving complex identity problems without large, post-sale surprise costs?
Während die meisten Anbieter grundlegende Anwendungsfälle lösen können, steigen ihre Kosten exponentiell bei Anpassungen, die für die meisten großen Projekte erforderlich sind.
Can the vendor provide user success stories and testimonials that relate to the problems you're trying to solve?
Praxisnahe Erfolgsgeschichten geben Einblicke, wie sich die Lösung bei anderen Organisationen bewährt hat.
Has the vendor applied sufficient rigor in securing user deployments?
Eine starke Sicherheitsstrategie ist eine entscheidende Voraussetzung, um sicherzustellen, dass Benutzerdaten und geschäftskritische Infrastrukturen vor Angriffen geschützt sind.
Has the vendor delivered performance and resiliency at a sufficient scale?
Skalierbare Bereitstellung ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sowohl innerhalb interner als auch externer Ökosysteme zu wachsen.
Does the solution allow you to easily design A/B tests to optimize the user journey?
A/B-Tests sind entscheidend, um Konversionsraten und Kundenbindung durch die Optimierung von Benutzererlebnissen zu verbessern.
Does the vendor have a track record of innovation to meet evolving industry and user demands?
Kontinuierliche Weiterentwicklung stellt sicher, dass die Lösung Branchentrends und sich wandelnden Anforderungen stets einen Schritt voraus ist.
Does the vendor offer robust training, support and an active user community?
Umfassende Support- und Schulungsressourcen sind entscheidend für eine erfolgreiche Implementierung und die fortlaufende Nutzung der Lösung.
Does the vendor have a strong implementation partner network?
Qualifizierte IAM-Fachkräfte sind schwer zu finden. Kompetente Partner, die bereit und in der Lage sind, Ihre Implementierung erfolgreich umzusetzen, sind daher entscheidend.

Detaillierte Bewertung

Bei der Bewertung potenzieller B2B IAM-Lösungen ist es entscheidend, die Fähigkeiten der Anbieter mit den spezifischen Zielen Ihrer Organisation in Einklang zu bringen. Zur Unterstützung dieses Prozesses beschreibt dieser Leitfaden zentrale B2B IAM-Funktionen, erläutert deren Bedeutung und ordnet sie typischen geschäftlichen Treibern zu.

Die Bewertungsbereiche sind so strukturiert, dass sie die Anforderungen moderner B2B-Ökosysteme widerspiegeln und Identity-Funktionen mit Ergebnissen wie Vertrauen, Effizienz, Skalierbarkeit und Wachstum verknüpfen. Diese Perspektive hilft Ihnen, sich auf die Funktionen und Fähigkeiten zu konzentrieren, die den größten Mehrwert für Ihr Drittanbieter-Ökosystem und Ihre gesamte Organisation schaffen.

Die umfassenden Kriterien

Wir haben die spezifischen Fähigkeiten, die Sie bei der Auswahl eines B2B-IAM-Anbieters bewerten sollten, anhand der folgenden Kategorien in Unterabschnitte unterteilt:

  1. Partner-Onboarding & Vertrauensbeziehungen
  2. Organisatorische Komplexität & Effizienz
  3. Zugriff und Lifecycle-Management für Drittbenutzer
  4. Umsatz, Loyalität & Produktivität
  5. Sicherheit & Drittanbieterrisiko

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Partner-Onboarding & Vertrauensbeziehungen

Die Kriterien in diesem Abschnitt konzentrieren sich auf das Onboarding neuer Geschäftspartner und die entscheidenden Faktoren, die bestimmen, ob eine vertrauensvolle Beziehung schnell und sicher aufgebaut wird oder durch manuelle Prozesse, Unsicherheit und Reibungsverluste verzögert wird, die das Vertrauen untergraben, noch bevor die Zusammenarbeit beginnt.

B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum es wichtig ist
Business Entity Onboarding & Lifecycle Management
Bietet die IAM-Plattform eine dedizierte Funktion für das Onboarding und die Verwaltung von Drittunternehmen?
Ermöglicht Organisationen die Verwaltung von Beziehungen zu Geschäftseinheiten, einschließlich Onboarding, Aktualisierungen und Offboarding.
Federated Single Sign-On (SSO)
Bietet der Anbieter föderiertes SSO für Drittorganisationen und Geschäftsökosysteme auf Basis offener Standards wie OIDC/OAuth und SAML sowie proprietärer Microsoft-Föderationstechnologien (WS-Fed/WS-Trust)?
Föderiertes SSO ermöglicht externen Benutzern — wie Partnern, Lieferanten und Auftragnehmern — den Zugriff auf Ihre Anwendungen mit Anmeldeinformationen, die von ihrer eigenen Organisation verwaltet werden. Durch den Aufbau von Vertrauen zwischen Identity-Providern und den Austausch von Authentifizierungstokens über offene Standards macht föderiertes SSO die direkte Verwaltung von Drittanmeldeinformationen überflüssig. Dies reduziert Sicherheitsrisiken, vereinfacht das Partner-Onboarding und unterstützt eine sichere, skalierbare Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg.
Verified Onboarding
Unterstützt die Lösung ein flexibles, verifiziertes Onboarding für Drittbenutzer und -organisationen, einschließlich der Möglichkeit, Identitätsprüfung und Validierungs-Workflows zu trennen, um zum richtigen Zeitpunkt Reibung einzuführen?
Verifiziertes Onboarding folgt dem Ansatz „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, um beim Onboarding eine hohe Identitätssicherheit zu gewährleisten. Durch die Integration strenger Identitätsprüfungen und kontinuierlicher Validierung im gesamten Prozess können Organisationen sicherstellen, dass externe Benutzer und deren Organisationen legitim und autorisiert sind, bevor Zugriff gewährt wird. Dies reduziert das Risiko von Betrug, Kontomissbrauch und unbefugtem Zugriff, insbesondere in Umgebungen mit hohen Vertrauensanforderungen oder regulatorischen Vorgaben.
API-First Model
Bietet die IAM-Plattform eine API-first-Architektur für eine nahtlose Integration von Drittidentitäten?
Eine IAM-Lösung mit API-first-Architektur ermöglicht es Partneranwendungen, Supply-Chain-Portalen und Systemen, sich nahtlos zu integrieren.
Accelerated Application Integration
Bietet die IAM-Lösung ein umfangreiches, herstellerneutrales Integrationsökosystem für Drittanbietersysteme und -services?
In B2B-Umgebungen ist eine nahtlose Integration entscheidend, liegt jedoch häufig außerhalb der Kontrolle der hostenden Organisation. Da jeder Partner auf unterschiedliche Systeme setzen kann, müssen Identity-Plattformen umfassende Integrationsmöglichkeiten bieten, die sich an die Infrastruktur des Partners anpassen – nicht umgekehrt. Diese Flexibilität optimiert das Onboarding und gewährleistet eine zuverlässige Konnektivität über eine Vielzahl von Geschäftssystemen hinweg.
Software Development Kits (SDKs)
Stellt die Plattform SDKs für eine schnelle Integration in mobile und Webanwendungen bereit?
Ein SDK ist ein Toolkit aus vorgefertigten Softwarekomponenten, Tools und Dokumentation, mit dem Entwickler Anwendungen für eine bestimmte Plattform schneller und effizienter erstellen können. SDKs verkürzen die Time-to-Market, da Entwickler keinen Code für spezifische Funktionen selbst erstellen müssen. Zudem tragen sie zur Standardisierung der Anwendungsentwicklung bei.

Organisatorische Komplexität & Effizienz

B2B-IAM-Systeme müssen die besonderen Herausforderungen berücksichtigen, die mit der Verwaltung von Zugriffen über unterschiedliche Organisationsstrukturen hinweg verbunden sind. Die folgenden Fähigkeiten zeigen, wie eine Lösung effizient skaliert und dabei Klarheit, Konsistenz und Kontrolle bewahrt.

B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum es wichtig ist
Managed, Federated, and BYOIdP
Unterstützt die IAM-Plattform verwaltete Identitäten, föderierte Identity-Provider (IdPs) und Bring Your Own Identity Provider (BYOIdP), um eine flexible Benutzerauthentifizierung über interne, Partner- und Drittanbieter-Ökosysteme hinweg zu ermöglichen?
Die Unterstützung verwalteter Identitäten, föderierter IdPs und BYOIdP ist in B2B-Umgebungen essenziell, in denen Benutzer aus einer Vielzahl von Organisationen mit eigenen Identity-Systemen stammen. Diese Flexibilität ermöglicht es Partnern, Auftragnehmern und Kunden, sich mit ihren bestehenden Anmeldeinformationen zu authentifizieren, reduziert Reibungsverluste, verbessert die UX und erhöht die Sicherheit durch den Verzicht auf redundante Identitätsspeicher. Zudem beschleunigt sie das Onboarding und ermöglicht ein skalierbareres Identity-Management über vielfältige Drittanbieter-Ökosysteme hinweg.
No-Code Identity Orchestration
Bietet die IAM-Plattform No-Code-Funktionen zur Identity-Orchestrierung?
No-Code- und Low-Code-Orchestrierung versetzt Organisationen in die Lage, komplexe Identity-Workflows ohne individuelle Entwicklung zu optimieren und zu automatisieren. Dies ermöglicht eine schnellere Bereitstellung, geringeren Betriebsaufwand und eine konsistente UX. In B2B-Szenarien ist dies besonders wertvoll, um die unterschiedlichen technischen Fähigkeiten von Partnerorganisationen zu berücksichtigen – von hochentwickelten Unternehmen bis hin zu solchen mit begrenzter Identity-Expertise.
Model Complex Hierarchies
Ermöglicht die IAM-Plattform die Modellierung komplexer Organisationshierarchien?
Ein Lieferant sollte in der Lage sein, regionale Subunternehmer mit delegiertem Zugriff und maßgeschneiderten Kontrollen zu verwalten, ohne sein Organisationsmodell an die Plattform anpassen zu müssen. Die Modellierung komplexer Organisationshierarchien ermöglicht es Ihnen, Zugriffsrichtlinien, Delegation, Governance und UX an Ihrer tatsächlichen Geschäftsstruktur auszurichten – unabhängig davon, ob Sie mehrere Partner, Geschäftsbereiche, Regionen oder Ebenen verwalten. Dies vereinfacht nicht nur Konfiguration und Administration, sondern stellt auch sicher, dass jeder Benutzer die passende Erfahrung für seine Rolle und Beziehung erhält. So passt sich die IAM-Plattform Ihrer Organisation an – nicht umgekehrt.
Model Complex Relationships
Ermöglicht die IAM-Plattform die Modellierung komplexer Beziehungen zwischen Organisationen und Benutzern?
Die Modellierung komplexer Beziehungen zwischen Organisationen und Benutzern ist in B2B-Ökosystemen entscheidend, da Benutzer häufig mehrere Rollen bei Subunternehmern, Partnern und Lieferanten innehaben. Diese realen Beziehungen passen selten in starre Identity-Strukturen, daher muss sich eine effektive IAM-Plattform an die Geschäftsrealität anpassen – nicht umgekehrt. Durch die Unterstützung flexibler Beziehungsmodelle kann die Plattform sichere, skalierbare Delegation und dynamische Zugriffskontrolle ermöglichen, die auf tatsächliche Geschäftsinteraktionen abgestimmt sind. Beispielsweise sollte ein Auftragnehmer, der mit zwei Partnerorganisationen zusammenarbeitet, über eine einzige Identität verfügen, deren Zugriff jede Beziehung widerspiegelt, während ein Lieferant, der mehrere Subunternehmer verwaltet, diese Verbindungen in der Plattform abbilden kann, ohne Rollen zu duplizieren oder die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Configuration Inheritance
Ermöglicht die IAM-Plattform die Konfigurationsvererbung über verschiedene Partnerebenen hinweg?
Wenden Sie konsistente Zugriffsrichtlinien über verschiedene Partnerstufen hinweg an, um Sicherheit und Governance zu gewährleisten.
Bulk User Onboarding for B2B Users/Identities
Bietet die IAM-Lösung Funktionen für das Massen-Onboarding von B2B-Benutzern?
Das Onboarding in B2B-Szenarien umfasst häufig ganze Teams oder Partnerorganisationen und nicht nur einzelne Benutzer. Funktionen für das Massen-Onboarding optimieren den Prozess, reduzieren den manuellen Aufwand und tragen dazu bei, eine konsistente Zugriffsbereitstellung im großen Maßstab sicherzustellen. Dies ermöglicht ein effizientes Onboarding großer Zahlen von B2B-Benutzern und beschleunigt die Time-to-Value für neue Partner, während gleichzeitig das Risiko von Fehlern und Verzögerungen minimiert wird, die sich auf Produktivität und Vertrauen auswirken können.
Deployment Flexibility
Unterstützt der Anbieter flexible Bereitstellungsoptionen, einschließlich Cloud, On-Premises und Hybrid?
Sie sollten selbst entscheiden können, wie Sie B2B Identity bereitstellen, um Ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen zu erfüllen. Ein B2B-IAM-Anbieter sollte Ihnen Bereitstellungsoptionen bieten, darunter die Einfachheit einer mandantenfähigen SaaS-Lösung, die Konfigurierbarkeit einer Single-Tenant-Managed-Lösung oder die Anpassungsfähigkeit einer On-Premises-Lösung.
Deployment Flexibility
Unterstützt der Anbieter Containerisierung und Orchestrierung für DevOps?
Einige Unternehmen möchten die vollständige Kontrolle über ihre Identitätslösung behalten, indem sie Identity in einer Umgebung verwalten, die sie vollständig kontrollieren – sei es eine private Cloud oder eine selbstverwaltete Umgebung. Wenn einer dieser Fälle auf Sie zutrifft, stellen Sie sicher, dass Ihr Anbieter Ihre bevorzugte Option unterstützt.
Deployment Flexibility
Kann die Lösung in jeder Cloud-Umgebung bereitgestellt werden, einschließlich Multi-Cloud-, Bring-your-own-Cloud- oder Hybrid-Cloud-Modellen?
B2B-IAM-Plattformen sollten flexible Nutzungsoptionen bieten, darunter Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Bereitstellungen. Multi-Cloud-Umgebungen sind aufgrund ihrer erhöhten Flexibilität, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit zunehmend beliebt. Diese Umgebungen ermöglichen es Unternehmen, Vendor Lock-in zu vermeiden und die Time-to-Market zu verkürzen, während sie gleichzeitig Komplexität reduzieren sowie Zeit und Kosten sparen. Hybrid-Umgebungen umfassen sowohl On-Premises- als auch Cloud-Umgebungen. Cloud-Umgebungen unterstützen Anforderungen im großen Maßstab, während On-Premises-Umgebungen gewählt werden können, um sensible Daten zur Erfüllung von Datenresidenz- oder anderen Compliance-Anforderungen zu speichern.
Migration
Unterstützt der Anbieter die Koexistenz mit Altsystemen, um eine schrittweise Migration zu einer modernen B2B-IAM-Lösung zu ermöglichen?
Für die meisten Unternehmen ist es in der Regel nicht realisierbar, beim Übergang von einem Altsystem zu einer modernen B2B-IAM-Lösung einen vollständigen Rip-and-Replace-Ansatz zu verfolgen. Wenn Ihr Anbieter eine schrittweise Migration unterstützt, indem er die Koexistenz von Alt- und modernen Systemen ermöglicht, minimieren Sie das Risiko von Ausfallzeiten und anderen potenziellen Risiken erheblich.
Open Standards
Unterstützt der Anbieter das gesamte Spektrum offener Identitätsstandards – von grundlegenden Protokollen wie OAuth 2.0, OpenID Connect und SAML bis hin zu modernen, fortschrittlichen Spezifikationen wie UMA 2.0, OAuth 2.0 Proof-of-Possession, Device Flow, CIBA, FIDO2 und WebAuthn?

Offene Standards bilden die Grundlage sicherer, interoperabler Identitätssysteme. Kernprotokolle wie OAuth 2.0, OpenID Connect (OIDC) und SAML ermöglichen nahtloses SSO, delegierte Autorisierung und sichere Identitätsföderation über Plattformen hinweg. Führende Identitätsplattformen gehen jedoch noch weiter und implementieren fortschrittliche sowie aufkommende Standards, um ein breiteres Spektrum an Anwendungsfällen, Geräten und Sicherheitsanforderungen zu unterstützen.

Zum Beispiel: UMA 2.0 ermöglicht es Benutzern, den Zugriff auf ihre Daten zu steuern und zu delegieren. OAuth 2.0 Proof-of-Possession stärkt die API-Sicherheit, indem sichergestellt wird, dass der Token-Inhaber der legitime Client ist. Device Flow unterstützt die Anmeldung für intelligente Geräte mit eingeschränkten Eingabemöglichkeiten (wie TVs und Kioske). CIBA (Client-Initiated Backchannel Authentication) ermöglicht eine sichere, app-basierte Benutzerverifizierung auf einem separaten Gerät. FIDO2 und WebAuthn ermöglichen phishing-resistente, passwortlose Authentifizierung für moderne Apps.

Die Wahl eines Anbieters mit starker Unterstützung sowohl etablierter als auch aufkommender Standards gewährleistet langfristige Flexibilität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit, während sich Ihre Identitätsanforderungen weiterentwickeln.

Scale and Performance
Kann die IAM-Plattform Identitätsdienste wie Registrierung, Authentifizierung, Autorisierung und Synchronisierung elastisch skalieren, um das Volumen, die Komplexität und die Unvorhersehbarkeit von B2B- und Drittanbieterbeziehungen zu bewältigen?
B2B-Ökosysteme können Millionen von Identitäten über globale Partner, Lieferanten und Geschäftskunden hinweg umfassen. Eine skalierbare IAM-Plattform muss elastisch auf unvorhersehbare Anforderungen reagieren können – darunter Produkteinführungen, regulatorische Änderungen, starke Zunahmen beim Partner-Onboarding oder Ereignisse mit hohem Datenverkehr – ohne an Leistung zu verlieren. Dies gewährleistet schnellen, zuverlässigen Zugriff, der geschäftliche Agilität und nachhaltiges Wachstum fördert.
Legacy Application Support
Verfügt die Plattform über die Fähigkeit, sich über ein Identity Gateway mit Altsystemen und -anwendungen zu verbinden und diese zu erweitern?
Die Fähigkeit, sich mit Altsystemen und -anwendungen zu verbinden und diese zu erweitern, ist ein wichtiges Merkmal von IAM-Plattformen. Dies erfolgt über ein Identity Gateway, das es sowohl Legacy- als auch modernen Systemen und Anwendungen ermöglicht, nahtlos und sicher miteinander zu kommunizieren. Die Unterstützung von Legacy-Anwendungen erlaubt es Unternehmen, ihre bestehenden Investitionen zu erweitern, was zu einem höheren ROI und geringeren Kosten führt, ohne ein umfangreiches Rip-and-Replace-Projekt durchführen zu müssen.
B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum das wichtig ist
Platform Resiliency
Unterstützt die IAM-Plattform flexible Bereitstellungsmodelle (Cloud-native, Hybrid, On-Prem), ohne die Hochverfügbarkeit oder Disaster-Recovery-Funktionen zu beeinträchtigen?

Unternehmen arbeiten in vielfältigen IT-Umgebungen und müssen kontinuierliche Identitätsdienste unabhängig von regionalen Störungen oder gewählten Bereitstellungsmodellen sicherstellen. Eine resiliente B2B-IAM-Plattform ermöglicht flexible Bereitstellungen in Cloud-nativen, Hybrid- und On-Premises-Modellen und bietet gleichzeitig Hochverfügbarkeit sowie Disaster Recovery. Dies ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung mit minimalem Datenverlust, nahtloses Failover und unterbrechungsfreien Zugriff – entscheidend für globale Organisationen mit 24/7-Verfügbarkeit, SLA-Einhaltung und regulatorischen Anforderungen.

Niedrige RPO (Recovery Point Objective)- und RTO (Recovery Time Objective)-Ziele, Active/Active-Konfigurationen, Hot-Standby-Tenants und regionsübergreifendes Failover sind wesentliche Funktionen zur Sicherung der Geschäftskontinuität.

Availability and Session Resilience
Unterstützt die Lösung Hochverfügbarkeit und Sitzungsresilienz, einschließlich automatischem Failover und der Aufrechterhaltung aktiver Benutzersitzungen, wenn ein Server oder Serviceknoten ausfällt?
In B2B-Umgebungen kann ein IAM-Ausfall den Betrieb zum Stillstand bringen. Es ist entscheidend, dass Ihr IAM-Anbieter sowohl die Serviceverfügbarkeit (damit sich Benutzer weiterhin anmelden können) als auch die Sitzungsverfügbarkeit (damit Benutzer während Ausfällen verbunden bleiben) unterstützt. Diese Funktionen schützen Umsätze, verhindern Unterbrechungen kritischer Partnerdienste und reduzieren den Supportaufwand.
Technical Partner Ecosystem
Verfügt der Anbieter über ein starkes Ökosystem aus renommierten Beratungs-, Technologie- und Integrationspartnern?
Die stärksten B2B-IAM-Lösungen sind diejenigen, die gut mit einer Vielzahl anderer Technologien, Softwarelösungen und Branchenführern zusammenarbeiten, um die individuellen Ziele jeder Organisation zu erreichen. Daher müssen B2B-IAM-Anbieter über ein starkes Ökosystem aus renommierten Beratungs-, Technologie- und Integrationspartnern verfügen. Dieses Ökosystem sollte vorgefertigte, getestete und stets aktualisierte Integrationen umfassen, die einfach genutzt werden können.

Drittbenutzerzugriff & Lifecycle-Management

Die Verwaltung des gesamten Lebenszyklus von Drittbenutzern – vom Onboarding bis zur Deaktivierung – ist entscheidend für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und operativer Effizienz. Diese Benutzer treten häufig in Wellen ein und aus, wechseln regelmäßig Rollen oder unterstützen mehrere Funktionen innerhalb des Ökosystems. Bei der Bewertung einer B2B-IAM-Lösung ist es wichtig zu prüfen, wie gut sie automatisierte Bereitstellung, delegierte Administration, Zugriffsüberprüfungen und zeitnahes Offboarding unterstützt – und das alles, ohne Reibungsverluste oder administrativen Mehraufwand zu verursachen. Auch wenn einige dieser Kriterien im Hintergrund wirken, sind ihre Auswirkungen täglich spürbar.

B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum das wichtig ist
Multi-Factor Authentication (MFA)
Unterstützt die IAM-Lösung adaptive MFA für Partner und Drittbenutzer?
MFA erhöht die Sicherheit, indem sichergestellt wird, dass sich externe Benutzer sicher authentifizieren, ohne ihre Nutzererfahrung zu beeinträchtigen. MFA hilft Unternehmen zu erkennen, wer mit ihnen interagiert, was diese Personen tun dürfen, und darauf zu vertrauen, dass die Interaktion sicher ist. Dies führt zu verbesserter Sicherheit und Compliance.
Adaptable Security Policies
Unterstützt die Plattform adaptive Authentifizierung und Sicherheitsrichtlinien, die sich basierend auf kontextbezogenem Risiko anpassen?
Anpassungsfähige Richtlinien verbessern Sicherheit und UX, indem sie in Echtzeit auf den Kontext reagieren, ohne legitimen Zugriff zu unterbrechen.
Context-Aware Access
Unterstützt die Plattform kontextabhängige Zugriffsentscheidungen auf Basis von Echtzeit-Kontext wie Standort, Gerät oder Uhrzeit?
Kontextabhängiger Zugriff stellt sicher, dass das richtige Maß an Zugriff zur richtigen Zeit gewährt wird, und verbessert so die Kontrolle darüber, wie und wann Partner mit Ihren Systemen interagieren.
Granular, Scoped, Delegated Administration
Ermöglicht das System eine granulare delegierte Administration von Benutzern und Konfigurationen für Partnerorganisationen?
Delegierte Administration ermöglicht eine dezentrale Verwaltung von Benutzerzugriffen und befähigt vertrauenswürdige Partner mit kontrollierten Self-Service-Funktionen, Konten und Zugriffe für ihre eigenen Benutzer innerhalb klar definierter Leitplanken zu erstellen, zu verwalten und deren Verwaltung zu delegieren. Dadurch wird der administrative Aufwand reduziert und die Reaktionsfähigkeit erhöht. Berücksichtigen Sie bei der Bewertung von Anbietern den verfügbaren Granularitätsgrad der delegierten Administration.
Lifecycle Management & Automated Provisioning
Unterstützt die IAM-Lösung die Echtzeit-Benutzerbereitstellung, -aktualisierung und -deaktivierung für B2B-Identitäten?
Eliminiert manuelle Eingriffe, indem Rollenänderungen und Beendigungen für Partner- und Geschäftskundenmitarbeiter automatisch synchronisiert werden.
Governed Administration
Bietet die IAM-Plattform vollständig geregelte Administrationsfunktionen, d. h. ein vollständiges Audit-Log aller administrativen Aktivitäten innerhalb der Plattform?
In B2B-Umgebungen, in denen mehrere Administratoren den Zugriff über komplexe Partnerökosysteme hinweg verwalten, ist eine vollständig geregelte Administration entscheidend. Ein vollständiges Audit-Log aller administrativen Aktivitäten gewährleistet Transparenz, unterstützt die Compliance und ermöglicht eine schnelle Untersuchung von Änderungen oder Fehlkonfigurationen.
IGA Across the Entire B2B Ecosystem
Bietet die IAM-Plattform Identity Governance and Administration (IGA)-Funktionen über das gesamte B2B-Ökosystem hinweg?
Stellt sicher, dass alle Benutzer über den angemessenen Zugriff verfügen und dieser ordnungsgemäß verwaltet wird. Identifizieren Sie Lösungen, die Funktionen für Zugriffsüberprüfungen und -anfragen durch Dritte mit Delegationsfunktionen sowie organisationsspezifischer Flexibilität bei Glossar- und Zugriffskatalog-Umfang bieten.
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der Organisationen haben eine Beziehung zu mindestens einem Drittanbieter, der in den letzten zwei Jahren eine Sicherheitsverletzung erlebt hat.5 — Cyentia Institute und SecurityScorecard
B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum das wichtig ist
Multi-Channel Registration Support
Unterstützt die IAM-Lösung eine kanalübergreifende Registrierung für B2B-Kunden?
Bietet B2B-Kunden die Flexibilität, sich über verschiedene Kanäle zu registrieren, und berücksichtigt alle unterschiedlichen Kanäle, die Ihre verschiedenen B2B-Benutzer für die Registrierung nutzen könnten.
Customizable B2B User Registration
Unterstützt die IAM-Lösung anpassbare Registrierungs-Workflows für B2B-Benutzer, einschließlich Optionen für die MFA-Einrichtung, Nutzungsbedingungen-Vereinbarungen, Progressive Profiling und Registrierung über externe IdPs oder soziale Identitätsanbieter?
In B2B-Umgebungen ist die Registrierung kein Einheitsansatz. Anpassbare Workflows ermöglichen es Ihnen, das Registrierungserlebnis an Ihre Geschäftsanforderungen und Partnererwartungen anzupassen — sei es durch die verpflichtende MFA-Einrichtung, die Anzeige von Nutzungsbedingungen, die Aktivierung von Progressive Profiling oder die Unterstützung externer Identitätsanbieter. Diese Flexibilität gewährleistet einen sicheren, konformen und benutzerfreundlichen Onboarding-Prozess für eine vielfältige Gruppe von Drittbenutzern.
Orchestration
Wie identifiziert der Anbieter vorab das digitale Signal eines Benutzers, wie Standort, IP-Adresse, Gerätetyp, Betriebssystem, Browsertyp und mehr, noch bevor ein Benutzername erfasst wird?
No-code/low-code-Identitätsorchestrierung gibt Administratoren die Möglichkeit, Authentifizierungs-Workflows zu erstellen, mit denen sich Benutzer-Login-Journeys mithilfe einer Vielzahl kontextueller Signale einfach konfigurieren, messen und anpassen lassen. Administratoren können zudem schnell sofort einsatzbereite Authentifikatoren nutzen, bestehende Authentifikatoren verwenden und Integrationen mit Cybersecurity-Lösungen umsetzen.

Umsatz, Loyalität & Produktivität

Die folgenden Kriterien konzentrieren sich darauf, wie eine B2B-IAM-Lösung Partner- und Geschäftskundenerlebnisse verbessern kann, um die Produktivität zu steigern, die Loyalität zu stärken und durch optimierten Zugriff, personalisierte Interaktionen und nahtlose Self-Service-Funktionen langfristiges Umsatzwachstum zu fördern.

B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum das wichtig ist
Brandable UI for Delegated Administration
Ermöglicht die IAM-Plattform eine anpassbare, maßgeschneiderte und markenfähige Experience für Endbenutzer und delegierte Administratoren?
Die UX beeinflusst unmittelbar Vertrauen und Akzeptanz. Eine anpassbare, markenfähige Benutzeroberfläche für Endbenutzer und delegierte Administratoren sorgt dafür, dass Partner das Gefühl haben, mit Ihrer Organisation zu interagieren — und nicht mit einer generischen Plattform. Die Anpassung der Experience stellt zudem die Benutzerfreundlichkeit für unterschiedliche Rollen sicher, vereinfacht Identitätsaufgaben wie Zugriffsanfragen oder Genehmigungen und stärkt Ihre Marke im gesamten B2B-Ökosystem.
Customized Experiences Per Partner Organization
Ermöglicht die IAM-Plattform die Anpassung von UX und Zugriffsabläufen für jede Partnerorganisation?
Individuell angepasste Experiences für jeden Partner steigern Zufriedenheit, Produktivität, Loyalität und Engagement, indem sie spezifische Partnererwartungen erfüllen.
Enterprise-Wide SSO
Bietet die IAM-Plattform unternehmensweites SSO für interne und externe Benutzer?

SSO ist ein Benutzerauthentifizierungsdienst, der Benutzern mit einem einzigen Satz Anmeldeinformationen Zugriff auf mehrere Apps, Services und Systeme ermöglicht. SSO trägt zu einer nahtlosen und sicheren Benutzererfahrung für alle Benutzer bei, was zu höherer Produktivität, stärkerem Geschäftswachstum und einem Wettbewerbsvorteil führt.

Zu den für SSO verwendeten Standards gehören SAML, OpenID und OIDC.

Simplified Registration & Login
Bietet die Lösung eine schnelle Registrierung und Anmeldung mit föderierten oder sozialen Anmeldeinformationen?
Optimierte Login-Erlebnisse reduzieren Reibungsverluste für Partner und Geschäftskunden und verbessern die Akzeptanz Ihrer Systeme.
Progressive Profiling
Kann das System Partnerdaten schrittweise erfassen, um Reibungsverluste beim Onboarding zu minimieren?
Anstatt Ihre Benutzer umfangreiche Registrierungsformulare ausfüllen zu lassen, können Sie Progressive Profiling implementieren — diese Technik sammelt Informationen im Laufe der Zeit, während Ihre Benutzer mit Ihren Systemen interagieren. Dadurch werden Eintrittsbarrieren reduziert und dennoch die erforderlichen Identitätsdaten erfasst.
Verified Self-Service
Unterstützt die Lösung sicheren, identitätsverifizierten Self-Service für Kontowiederherstellung oder Zugriffsänderungen?
In B2B-Umgebungen stellt verifizierter Self-Service sicher, dass nur authentifizierte und vertrauenswürdige Drittbenutzer sensible Kontoaktionen durchführen können — wie das Aktualisieren von Kontaktdaten, das Zurücksetzen von Passwörtern oder das Anfordern von Zugriff. Durch die Kombination von Identitätsprüfung und Self-Service wahren Organisationen Sicherheit und Compliance und reduzieren gleichzeitig den Supportaufwand. Dies befähigt externe Benutzer, beschleunigt Lösungszeiten und setzt richtlinienbasierte Leitplanken durch kontinuierliche Verifizierung durch.
Orchestration
Ermöglicht die Lösung, Access Journeys mithilfe von No-code/low-code-Drag-and-drop-Benutzeroberflächen einfach zu erstellen, anzuzeigen und zu ändern?
Diese Funktion ermöglicht es Benutzern, hochgradig maßgeschneiderte und personalisierte Benutzererlebnisse über Partner, Kanäle und Marken hinweg zu erhalten.
Single View of Identity
Ermöglicht der Anbieter die Integration mit Drittsystemen, um Identitätsdatensilos zu konsolidieren und eine unternehmensweite Single View des Benutzers zu schaffen?
In B2B-Ökosystemen erstrecken sich Identitäten von Drittanbietern häufig über mehrere voneinander getrennte Systeme, was es erschwert, Zugriffe zu verwalten, Risiken zu bewerten und ein konsistentes Erlebnis bereitzustellen. Eine zentrale Sicht auf Identitäten konsolidiert Daten aus Ihrer gesamten Umgebung und verschafft Ihnen vollständige Transparenz über die Rollen, Beziehungen und Berechtigungen jedes Benutzers. Dies verbessert Zugriffsentscheidungen, vereinfacht die Administration und stärkt die Sicherheit durch zentrale Kontrolle – bei gleichzeitig nahtloser UX.
Journey-Time Orchestration (JTO)
Kann die Plattform den Zugriff dynamisch an den Benutzerkontext anpassen und so nahtlose sowie personalisierte Authentifizierungserlebnisse gewährleisten?
Bringen Sie Sicherheit und UX in Einklang, indem Sie die Authentifizierung in Echtzeit anpassen, Reibungsverluste reduzieren und gleichzeitig Betrug sowie unbefugten Zugriff verhindern und dem Problem der MFA-Müdigkeit begegnen.
Passwordless Authentication
Unterstützt der Anbieter passwortlose Optionen für Benutzer, wie etwa den FIDO-Standard?
Passwörter bleiben ein bevorzugtes Ziel für Angreifer und zugleich eine häufige Quelle von Reibung für Benutzer. Die Unterstützung passwortloser Authentifizierung, insbesondere mit Standards wie FIDO, erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Benutzerfreundlichkeit. In B2B-Umgebungen vereinfacht dies den Zugriff für Partner und Drittbenutzer, reduziert das Risiko von anmeldeinformationsbasierten Angriffen und senkt den Aufwand für das Passwortmanagement.

Sicherheit & Drittparteirisiko

Betrügerische Aktivitäten beginnen häufig mit Angriffen auf B2B-Identitäten und die unterstützenden Systeme. Dinge wie Account Takeover (ATO), New Account Fraud (NAF), synthetische Identitäten, Deepfakes und die bösartigen Bots, die häufig zur Begehung von Betrug eingesetzt werden, können in der Regel von Identitätssystemen erkannt und verhindert werden – vorausgesetzt, sie verfügen über moderne Sicherheitsfunktionen. Die folgenden Kriterien helfen Ihnen, Betrugspräventions- und Sicherheitslösungen zu bewerten, indem Sie Risikoerkennung, Entscheidungsfindung und Gegenmaßnahmen sowie deren Auswirkungen auf die UX betrachten.

B2B IAM Capability
Bewertungskriterien
Warum das wichtig ist
Local Third-Party Identity Verification (IDV) Providers
Unterstützt die IAM-Plattform die Integration mit lokalen Drittanbieter-Identitätsprüfungsanbietern (IDV), die regionsspezifische Anmeldeinformationen und Identitätsdokumente validieren können?
Lokale Drittanbieter-IDV ist für Unternehmen, die in Regionen mit unterschiedlichen regulatorischen, Datenschutz- und Vertrauensanforderungen tätig sind, unerlässlich. Die Integration mit lokalen IDV-Anbietern ermöglicht die Überprüfung regionsspezifischer Nachweise, wie nationaler Personalausweise oder lokaler Bankdaten, und gewährleistet die Einhaltung lokaler Gesetze und Datenresidenzanforderungen. Zudem stärkt sie das Vertrauen durch die Nutzung vertrauter, regional anerkannter Verifizierungsmethoden, was die Benutzerakzeptanz erhöht und ein sicheres, skalierbares Onboarding von Drittparteien wie Partnern, Auftragnehmern und Lieferanten unterstützt.
Dynamic Role-Based Access Control (RBAC)
Unterstützt die IAM-Plattform dynamisches RBAC?
Stellt sicher, dass Benutzer entsprechend ihrer aktuellen Rolle den angemessenen Zugriff erhalten. Dynamisches RBAC sollte in der Lage sein, sich an Änderungen von Benutzerrollen und -verantwortlichkeiten anzupassen.
Fine-Grained, Policy-Based Access Management (PBAM)
Unterstützt der Anbieter eine feingranulare, dynamische Autorisierung durch Policy-Based Access Management (PBAM), das Echtzeitkontext, Benutzerattribute und Geschäftsregeln nutzt?
Feingranulares PBAM ist für den Zugriff durch Drittparteien entscheidend, da diese Benutzer häufig sehr spezifische, begrenzte Berechtigungen basierend auf ihrer Rolle, Organisation oder Beziehung benötigen. PBAM ermöglicht eine dynamische Autorisierung durch die Auswertung von Echtzeitkontext – wie Benutzerattributen, Gerät, Standort und Risikostufe – zur Durchsetzung des Least-Privilege-Prinzips. So wird sichergestellt, dass externe Benutzer nur auf das zugreifen können, was sie für ihren legitimen Geschäftszweck benötigen, wodurch das Risiko übermäßiger Berechtigungen, von Datenlecks und Compliance-Verstößen reduziert wird.
Identity Verification
Unterstützt die IAM-Plattform die Identitätsprüfung für Drittbenutzer mit mehreren Methoden?
In B2B-Umgebungen ist es entscheidend, sicherzustellen, dass ein Partner oder Auftragnehmer tatsächlich die Person ist, für die er sich ausgibt, um Vertrauen aufzubauen und Betrug zu verhindern. Ein starker Identitätsprüfungsprozess – insbesondere während des Onboardings – stellt sicher, dass nur legitime Benutzer Zugriff auf sensible Systeme erhalten. Die Unterstützung mehrerer Methoden – wie staatliche Ausweiskontrollen, Biometrie oder Drittanbieterdienste – bietet die Flexibilität, das angemessene Vertrauensniveau je nach Risiko, Region oder regulatorischer Anforderung anzuwenden. Dies ist besonders kritisch beim Onboarding und bei der Gewährung des Zugriffs auf sensible Ressourcen.
AI and ML-Driven Threat Detection
Bietet die IAM-Plattform eine Bedrohungserkennung, die künstliche Intelligenz (AI) oder maschinelles Lernen (ML) nutzt?
B2B-Ökosysteme bringen komplexe und oft unvorhersehbare Zugriffsmuster mit sich. Darüber hinaus hilft eine durch AI und ML unterstützte Bedrohungserkennung aufgrund der unbekannten Natur von Drittparteien dabei, Anomalien – wie ungewöhnliches Anmeldeverhalten oder Zugriffe von kompromittierten Konten – zu identifizieren, die herkömmliche Regeln möglicherweise übersehen. Dieser proaktive Ansatz trägt dazu bei, Account Takeover (ATO) und Betrug zu verhindern, bevor Schaden entsteht, insbesondere in Umgebungen mit vielfältigen Drittbenutzern.
Decentralized Identities / Digital Wallets
Unterstützt die Lösung W3C DID und Verifiable Credentials, einschließlich Ausstellung, Speicherung und Verifizierung von Anmeldeinformationen?
Dezentrale Identität gibt Benutzern die Kontrolle über ihre Anmeldeinformationen und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit von zentralisierten Systemen. In B2B-Ökosystemen erhöht dies die Privatsphäre, begrenzt die Datenexposition und stärkt das Vertrauen zwischen den Parteien. Die Unterstützung digitaler Wallets, sicherer Ausstellung, Verifizierung und Widerruf von Anmeldeinformationen sowie Interoperabilität mit Drittanbieter-Identitätsanbietern und Branchenzertifikaten ermöglicht sichere, standardbasierte Interaktionen in B2B-Ökosystemen und verbessert Onboarding, Vertrauen und Compliance.
Fraud Detection
Bietet der Anbieter Online-Betrugserkennung?
Fragen Sie Ihren Anbieter, ob er Identitätsbetrugsbedrohungen in Echtzeit erkennen kann, einschließlich Versuchen von ATO, Session-Hijacking, New Account Fraud (NAF), synthetischem Identitätsbetrug, automatisierten Angriffen und mehr. Stellen Sie sicher, dass Ihre IAM-Plattform in der Lage ist, alle Bedrohungen zu erkennen, die Ihr Unternehmen beeinträchtigen könnten.
Fraud Detection — ATO
Erkennt die Lösung Account Takeover?
ATO tritt auf, wenn ein Angreifer unbefugten Zugriff auf das digitale Identitätskonto eines Benutzers erlangt, und ist häufig die Ursache für Datenschutzverletzungen, Diebstahl und andere betrügerische Aktivitäten, die zu Umsatzeinbußen, Imageschäden und erheblichen Kosten für Gegenmaßnahmen führen.
Fraud Detection — NAF
Erkennt die Lösung New Account Fraud?
NAF tritt auf, wenn ein Angreifer ein Konto mit böswilliger Absicht erstellt. Diese neuen Konten können genutzt werden, um betrügerische Transaktionen durchzuführen, gestohlene Zahlungsinformationen zu testen und andere betrügerische Aktivitäten auszuführen, die zu Umsatzeinbußen, Imageschäden und erheblichen Kosten für Gegenmaßnahmen führen.
Fraud Detection — Malicious Bots
Erkennt die Lösung bösartige Bots und andere automatisierte Angriffe?
47 % des heutigen Internetverkehrs entfallen auf Bots, und sie können genutzt werden, um Betrug in großem Maßstab zu begehen. Um Dinge wie Password Spraying, Brute-Force-Angriffe, Sniping, betrügerische Kontoerstellungen, Kartentests und mehr zu stoppen, benötigen Sie eine Lösung, die zuverlässig zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Benutzern unterscheiden kann.
Fraud Prevention — Synthetic Identity & Deepfakes
Schützt die Lösung vor synthetischem und gestohlenem Identitätsbetrug sowie Deepfakes?
Unternehmen sehen sich zunehmend mit Fällen synthetischer und gestohlener Identitäten konfrontiert, die für Betrug genutzt werden – verschärft durch Fortschritte in AI- und Deepfake-Technologien. Ihre Organisation benötigt eine AI-gestützte Lösung, die Benutzer zuverlässig identifizieren und diese Identitätsverbrechen in einer Zeit stoppen kann, in der menschliche Augen und Ohren im digitalen Raum nicht mehr zuverlässig zwischen echt und unecht unterscheiden können.
Fraud Prevention — Composite Risk Scoring
Führt die Lösung Betrugs- und Risikosignale aus mehreren Quellen und Tools zusammen und stellt eine zusammengesetzte Risikobewertung bereit?
Die durchschnittliche Organisation verfügt über 5–8 Quellen für Risikosignale und Daten, die zur Bewertung des Risikos eines Benutzers oder einer Sitzung herangezogen werden können, doch diese Tools kommunizieren selten miteinander. Sie benötigen eine Lösung, die all diese Kontextquellen (bis zu 13) in einer einzigen Echtzeitentscheidung zusammenführt und eine zusammengesetzte Risikobewertung basierend auf den individuellen Anforderungen Ihrer Organisation liefert, damit Sie angemessen auf Art und Umfang der Bedrohung reagieren können.
Fraud Prevention — Authentication
Unterstützt der Anbieter risikobasierte Authentifizierungsrichtlinien?
Egal wie komfortabel Sie MFA gestalten, sie verursacht dennoch Reibung. Intelligente Richtlinien, die Echtzeitrisiken berücksichtigen, ermöglichen es Ihnen, Authentifizierungsanforderungen basierend auf belastbaren Daten nach oben oder unten anzupassen, Reibung nur dann einzuführen, wenn die Anfrage es erfordert, und sicheren Benutzern längere Anmeldesitzungen zu ermöglichen.
Fraud Prevention — User Journey
Überwacht und schützt die Lösung die gesamte User Journey und löst an jedem Punkt der Benutzersitzung zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen aus, wenn das Risiko hoch ist?
Die meisten Identitätslösungen schützen nur bei der initialen Authentifizierung. Dieser Ansatz bedeutet jedoch, dass der im weiteren Verlauf der User Journey gesammelte Kontext bei der Risikobewertung nicht berücksichtigt wird. Unternehmen benötigen Betrugspräventionslösungen, die Risiken kontinuierlich messen, sodass Cyberkriminelle auch über die Authentifizierung hinaus gestoppt werden können. Diese Fähigkeit stellt sicher, dass Sie mehrere Möglichkeiten haben, bösartige Benutzer zu identifizieren und zu stoppen, und über ein Maximum an Kontext für fundierte Entscheidungen verfügen.
Fraud Mitigation
Unterstützt der Anbieter eine Vielzahl von Betrugsbekämpfungsmaßnahmen, die je nach Niveau und Art des Risikos eingesetzt werden können?
Viele Betrugstools enden bei der Erkennung. Sie benötigen eine IAM-Lösung, die Bedrohungssignale in Echtzeit bewerten, fundierte Entscheidungen treffen und die geeigneten Gegenmaßnahmen auslösen kann. Eine effektive Betrugsreaktion erfordert flexible Optionen – von Step-up-Authentifizierung und Identitätsprüfung bis hin zu dynamischen Workflows, die sich an Bedrohungsniveau und -art anpassen.
Authorization
Unterstützt der Anbieter feingranulare dynamische Autorisierung?
Feingranulare Autorisierung ermöglicht das Prinzip des „Least Privileged Access“. Das bedeutet, dass nur der Zugriff gewährt wird, der zur Erfüllung eines bestimmten Zwecks unbedingt erforderlich ist. Benutzer dürfen ausschließlich auf genau die Informationen und Ressourcen zugreifen, die für eine bestimmte Funktion oder ein Projekt notwendig sind. Darüber hinaus ermöglichen feingranulare Richtlinienkontrollen den Aufbau eines Entscheidungsframeworks, das eine Reaktion auf erkannte Bedrohungen in Echtzeit erlaubt.
Data Protection
Verschlüsselt der Anbieter Daten in jedem Zustand und setzt er weitere bewährte Sicherheitspraktiken auf Datenebene um?
Um sicherzustellen, dass Ihre Benutzerdaten jederzeit geschützt sind, müssen sie in jedem Zustand verschlüsselt werden — im Ruhezustand, im Speicher und bei der Übertragung.
API Protection
Kann der Anbieter Zugriffskontrollen für Anwendungen und APIs bereitstellen?
Hinter jeder App stehen APIs, die ausgenutzt werden können, um eine Sicherheitsverletzung zu verursachen. Sie benötigen eine B2B-IAM-Lösung, die sicherstellt, dass Ihre APIs vor böswilligen Akteuren geschützt bleiben.
Next-Generation Authentication & Authorization
Unterstützt die Plattform Authentifizierungs- und Autorisierungsmethoden der nächsten Generation?
Moderne B2B-Ökosysteme erfordern sichere, nahtlose Erlebnisse für externe Benutzer wie Partner und Auftragnehmer. Next-Gen-Methoden — wie passwortlose Authentifizierung, Passkeys, adaptive MFA und richtlinienbasierte Autorisierung — erhöhen die Sicherheit und reduzieren gleichzeitig Reibungsverluste. Diese Funktionen helfen, Vertrauen aufzubauen, den Partnerzugang zu beschleunigen und den Supportaufwand in komplexen Identitätsökosystemen zu verringern.
Zero Trust Access Controls
Unterstützt die Plattform Zugriff nach dem Least-Privilege-Prinzip mit kontinuierlicher Verifizierung?
Zero Trust stellt sicher, dass standardmäßig kein Zugriff gewährt wird, wodurch das Risiko von Missbrauch von Anmeldedaten und Insider-Bedrohungen minimiert wird. Bei Zero Trust geht es darum, dass die richtige Person unter den richtigen Bedingungen auf die richtige Ressource zugreift, unter Nutzung von Identitätsverifizierung bei Transaktionen mit hohem Risiko.
Closed-Loop Remediation
Kann das System Bedrohungen automatisch eindämmen, indem es Zugriffe entzieht oder verdächtige Aktivitäten eskaliert?
Automatisierte Gegenmaßnahmen gewährleisten eine schnelle Reaktion auf neu entstehende Risiken und helfen, Sicherheitsvorfälle in Echtzeit zu verhindern.
Journey-Time Orchestration (JTO)
Kann die Plattform den Zugriff dynamisch basierend auf dem Benutzerkontext anpassen und dabei eine vertrauenswürdige sowie nahtlose Authentifizierung sicherstellen?
JTO schafft ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und UX, indem die Authentifizierung in Echtzeit angepasst wird, Reibungsverluste reduziert und gleichzeitig Betrug sowie unbefugter Zugriff verhindert werden.
Data Sovereignty
Wie stellt die Lösung des Anbieters eine granulare Datensouveränität sicher?
Datensouveränität ist ein entscheidender Faktor für Unternehmen, die über mehrere Rechtsräume hinweg tätig sind. Eine umfassende B2B-IAM-SaaS-Plattform sollte eine granulare Kontrolle darüber bieten, wo Identitätsdaten gespeichert, verarbeitet und verwaltet werden, um regionale regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehört die Möglichkeit, sich an Gesetze zur Datenresidenz anzupassen, die Einhaltung lokaler Datenschutzstandards sicherzustellen und klare Abgrenzungen zwischen regionalen Workloads aufrechtzuerhalten.
Data Residency
Bietet der Anbieter flexible Datenresidenz?
Datenresidenz und Datensouveränität sind zentrale Konzepte, die festlegen, wo Benutzerdaten gespeichert werden und welcher rechtlichen Zuständigkeit sie unterliegen — unabhängig vom Standort. Datenresidenz erfordert in der Regel, dass die Daten eines Benutzers innerhalb der Landesgrenzen erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Um Vorschriften wie die DSGVO einzuhalten, sollten B2B-IAM-Anbieter flexible Optionen zur Datenresidenz anbieten, die eine datenschutzgebundene Datenspeicherung und eine partielle Replikation personenbezogener Daten über Rechenzentren in mehreren Rechtsräumen hinweg ermöglichen. Dadurch wird sichergestellt, dass Benutzerdaten unter Berücksichtigung der rechtlichen und regulatorischen Anforderungen bestimmter Regionen verarbeitet werden können.
Privacy
Kann der Anbieter prüffähige Einwilligungsnachweise erfassen und speichern?
Bei der Einholung der Kundeneinwilligung müssen Daten in prüffähiger Weise erfasst werden. Ihr B2B-IAM-Anbieter sollte in der Lage sein, den Zeitpunkt der Datenerhebung, Nachweise der Erhebung (z. B. eine IP-Adresse) sowie weitere für Datenschutzprüfungen erforderliche Informationen zu speichern. Diese Funktion ist für B2B-Geschäftskundenanwendungsfälle unerlässlich.
Privacy
Unterstützt der Anbieter ein Datenschutz- und Einwilligungsframework auf Basis des UMA 2.0-Standards?
Datenschutzvorschriften wie die DSGVO verlangen, dass Benutzer die Kontrolle über ihre Daten behalten. Um die Einhaltung sicherzustellen, sollten B2B-IAM-Plattformen den Prinzipien von Privacy by Design folgen und Einwilligungsframeworks wie UMA 2.0 unterstützen. Dazu gehören intuitive Tools, die Benutzern eine granulare Kontrolle zur Verwaltung und Prüfung von Daten ermöglichen, die mit ihnen selbst, ihren Geräten und ihren digitalen Interaktionen verknüpft sind.
Privacy
Unterstützt der Anbieter feingranulare dynamische Autorisierung zur Erfüllung von Datenschutzvorschriften?
Datenschutzvorschriften sind vielfältig und können je nach Organisation, Branche, Region und weiteren Faktoren variieren. B2B-IAM-Lösungen sollten zentral verwaltete Datenschutzrichtlinien enthalten, mit denen Sie die Benutzereinwilligung durchsetzen und die Datenfreigabe auf Attributebene für jede Anwendung steuern können.
IAM Auditing
Ermöglicht der Anbieter Audits für Systemsicherheit, Fehlerbehebung, Nutzungsanalysen und regulatorische Compliance?
System-Auditing- und Analysefunktionen sind geschäftskritische Funktionen. B2B-IAM-Plattformen müssen in der Lage sein, Audits für Systemsicherheit, Fehlerbehebung, Nutzungsanalysen und regulatorische Compliance durchzuführen. Audit-Protokolle sollten operative Informationen über Ereignisse innerhalb einer Implementierung erfassen, um Prozesse und Sicherheitsdaten nachzuverfolgen, einschließlich Authentifizierungsmechanismen, Systemzugriff, Benutzer- und Administratoraktivitäten, Fehlermeldungen und Konfigurationsänderungen.
KYC, AML, & Open Banking
Unterstützt der Anbieter die durch PSD2, Open Banking und KYC/AML vorgeschriebenen Anforderungen an Identität, Authentifizierung, Einwilligung und feingranulare Autorisierung?
PSD2 (und künftig PSR1/PSD3), Datenschutz- und Open-Banking-Anforderungen entwickeln sich in den meisten Teilen der Welt weiterhin rasant. Damit Unternehmen regulatorische Anforderungen erfüllen und den ROI ihrer Open-Banking- und Open-Finance-Investitionen maximieren können, ist modernes IAM erforderlich, einschließlich umfassender Funktionen für feingranulare Autorisierung.
FAPI Conformance
Entspricht der Anbieter der Zertifizierung der OpenID Foundation Financial Grade API (FAPI) 2.0?
Finanzdienstleistungsunternehmen, die ihre Open-Banking-Angebote weiterentwickeln möchten, müssen sicherstellen, dass die externen APIs, die Anwendungen den Zugriff auf Finanzkonten, gespeicherte Daten und Datenschutzeinstellungen von Kunden ermöglichen, sicher sind und den Branchenstandards entsprechen. Die FAPI 2.0-Spezifikationen bilden hierfür die Grundlage.
Strong Customer Authentication
Wie unterstützt der Anbieter Authentifizierung, Autorisierung, Open-Banking-Strong Customer Authentication (SCA) und feingranulare Autorisierung (Transaktionsabläufe)?
Open-Banking-Anbieter müssen Geschäftskunden eine breite Palette von SCA-Optionen bereitstellen, um das angemessene Maß an Reibung und Sicherheit einzuführen, das zum Schutz von Kunden- und Geschäftskundendaten erforderlich ist. Für Transaktionen mit hohem Wert kann zudem eine höhere Verifizierungssicherheit erforderlich sein.

Wie geht es weiter?

Die Auswahl der richtigen B2B-IAM-Lösung ist ein strategischer Schritt zur Verbesserung von Sicherheit, Effizienz und Zusammenarbeit in Ihrem Drittanbieter-Ökosystem. Beginnen Sie damit, Ihre wichtigsten Geschäftsziele, strategischen Zielsetzungen und Erfolgskennzahlen zu definieren. Nutzen Sie anschließend die in diesem Leitfaden beschriebenen Bewertungskriterien, um Ihre engere Anbieterauswahl zu prüfen, und konzentrieren Sie sich auf diejenigen, die am besten mit Ihren Geschäftszielen übereinstimmen und in der Lage sind, Ihre spezifischen Anforderungen an Identität, Zugriff und Governance zu unterstützen.

Ping Identity wurde von führenden Analystenhäusern für seine Fähigkeiten in diesem Bereich ausgezeichnet, darunter:

  1. Gartner® Magic Quadrant™: Access Management, 2025
  2. Gartner Critical Capabilities: Access Management, 2025
  3. KuppingerCole Leadership Compass: Identity Fabrics, 2024
  4. KuppingerCole Leadership Compass: Access Management, 2025

Bei Ping Identity sind wir überzeugt, dass digitale Erlebnisse für alle Nutzer sowohl sicher als auch nahtlos sein sollten – ohne Kompromisse. Das ist digitale Freiheit. Ping ermöglicht es Unternehmen, erstklassige Identitätslösungen mit bereits eingesetzten Drittanbieterdiensten zu kombinieren, um Passwörter abzuschaffen, Betrug zu verhindern, Zero Trust umzusetzen oder alles dazwischen – und das alles über eine einfache Drag-and-Drop-Oberfläche. Deshalb entscheiden sich mehr als die Hälfte der Fortune 100 für Ping Identity, um jede einzelne digitale Interaktion ihrer Nutzer zu schützen und gleichzeitig reibungslose Erlebnisse zu gewährleisten. Erfahren Sie mehr unter www.pingidentity.com.

1 Verizon 2025 Data Breach Investigations Report

2 Paul Fisher, KuppingerCole Analysts, März 2025 „B2B IAM: Der Schlüssel für sicheren Drittanbieterzugang“

3 CyberRisk Alliance, 2024, „From Trust to Security: Strategien und Herausforderungen im Third-Party-Risikomanagement.“

4 Nicole Roseveare, März 2022. „Partners Health Management erzielt bessere Ergebnisse für Mitglieder und Gemeinschaften.“

5 Cyentia Institute und SecurityScorecard, Februar 2023 „Research Report: Close Encounters of the Third (and Fourth) Party Kind.“

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Erfahren Sie, wie Ping Identity sichere B2B-Zusammenarbeit ermöglicht
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Sind Sie bereit, eine B2B IAM-Lösung zu evaluieren, die Vertrauen, Effizienz und Wachstum in Ihrem gesamten Partnerökosystem ermöglicht?
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Mehr als die Hälfte der Fortune 100 setzen auf Ping Identity, um jede digitale Interaktion zu schützen – ohne Kompromisse beim Nutzererlebnis.
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