Konvergentes Identity and Access Management für alle Zugriffsanforderungen
Die Finanzdienstleistungsbranche entwickelt sich weiterhin rasant und setzt Anbieter zunehmend unter Druck, Agilität, Sicherheit und Compliance so auszubalancieren, dass sowohl interne (Workforce) als auch externe Zugriffe (Partner, Auftragnehmer, Drittanbieter (TPP)) geschützt werden. Besonders hoch sind die Anforderungen entlang der Workforce- und Business-to-Business (B2B)-Zugriffsprozesse, da Finanzdienstleister mit einer Zunahme von Cyberbedrohungen, strengen regulatorischen Vorgaben und einem stetig wachsenden Partnerökosystem konfrontiert sind. Mit dem Aufkommen hybrider Arbeitsumgebungen und der zunehmenden Abhängigkeit von Drittanbietern ist die Absicherung des Zugriffs auf kritische Finanzdaten komplexer denn je. Konvergentes Identity and Access Management (IAM) ist daher zu einem strategischen Erfolgsfaktor in der Finanzdienstleistungsbranche geworden.
Viele Finanzdienstleister setzen weiterhin auf isolierte und selbst entwickelte Legacy-IAM-Lösungen, um Workforce- und B2B-Zugriffe abzusichern. Die meisten Legacy-IAM-Infrastrukturen basieren auf schwachen Anmeldeinformationen, manueller Zugriffsbereitstellung und fragmentierten Identity Governance and Administration (IGA)-Funktionen, wodurch Schwachstellen entstehen, die von Cyberkriminellen durch Phishing, Credential Stuffing und andere Angriffe ausgenutzt werden. Hinzu kommt, dass Finanzdienstleister zunehmend mehr Zeit, Aufwand und Kosten für die Verwaltung einer wachsenden Zahl von Drittanbietern und externen Partnern aufwenden müssen, die Zugriff auf sensible Systeme und Daten benötigen, was das Risiko unbefugter Zugriffe erhöht und die digitale Agilität beeinträchtigt.
Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert einen modernisierten Ansatz für Workforce- und B2B-IAM – einen Ansatz, der das Identitätslebenszyklusmanagement automatisiert, die Sicherheit durch adaptive Kontrollen stärkt und nahtlosen Zugriff für interne Mitarbeitende und externe Partner gewährleistet.
Die Ping Identity Platform bietet führenden Finanzdienstleistern einen konvergenten Ansatz für Identitätszugriff, Governance und Management, mit dem sie die Anforderungen an sicheren, optimierten und skalierbaren Zugriff – heute und in Zukunft – erfüllen können.
1: Modernisierung des Workforce Access Managements
Nahtlose Workforce-Zugriffserlebnisse bereitzustellen und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, ist für viele Finanzdienstleister zu einer anspruchsvollen Gratwanderung geworden. Herkömmliche Workforce-Access-Management-Lösungen sind häufig fragmentiert und verfügen nicht über die notwendige Agilität, um die Komplexität heutiger hybrider Arbeitsumgebungen zu bewältigen. Da die verteilte Belegschaft von mehreren Standorten aus arbeitet und zahlreiche Geräte nutzt, um auf Anwendungen, Daten und Legacy-Systeme zuzugreifen, stößt veraltete IAM-Infrastruktur an ihre Grenzen. Die zunehmende Abhängigkeit von schwachen Anmeldeinformationen und Passwörtern führt nicht nur zu operativen Ineffizienzen, sondern macht Finanzdienstleister auch anfällig für unbefugte Zugriffe, Kontoübernahmeangriffe und KI-gestützte Identitätskompromittierungen.
Neben diesen Sicherheitsrisiken stellt die wachsende Komplexität der Verwaltung von Workforce-Zugriffen über mehrere Plattformen und Umgebungen hinweg erhebliche Herausforderungen für Produktivität, Zugriffsbereitstellung sowie die Kosten für den Betrieb eines Flickenteppichs unterschiedlicher IAM-Lösungen dar. Ohne einen zentralisierten Ansatz für das Zugriffsmanagement sind IT-Teams mit der manuellen Bereitstellung, Entziehung und Verwaltung von Zugriffsrechten belastet, während sie gleichzeitig eine konsistente Sicherheit über On-Premises-, Cloud- und Hybrid-Umgebungen hinweg sicherstellen müssen. Dies erhöht das Risiko menschlicher Fehler, operativer Engpässe und inkonsistenter Sicherheitsrichtlinien – insbesondere wenn Finanzdienstleister wachsen und ihre Geschäftstätigkeit skalieren.
Sicherheit stärken und verbesserte Workforce-Zugriffserlebnisse bereitstellen
Die konvergente Ping Identity Platform bietet führenden Finanzdienstleistern alle Funktionen, Tools und Drittanbieterintegrationen, um den gesamten Access-Management-Lebenszyklus zu automatisieren und zu optimieren. Durch den Einsatz von Single Sign-on (SSO), adaptiver Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), richtlinienbasierter Zugriffskontrolle (PBAC), FIDO2, passwortlosen Passkeys sowie Identitätsprüfung in Kombination mit Drittanbieter-Erweiterbarkeit können Finanzdienstleister ihre Abhängigkeit von schwachen Anmeldeinformationen drastisch reduzieren, das Risiko von Sicherheitsverletzungen minimieren und sicherstellen, dass nur autorisierte Benutzer Zugriff auf sensible Systeme und Daten erhalten.
Der konvergente Plattformansatz hilft Finanzdienstleistern zudem, die operative Effizienz zu steigern, indem er der Belegschaft umfassende Authentifizierungs- und Self-Service-Funktionen für den Zugriff bereitstellt, wodurch die Einbindung von IT-Support-Desks entfällt. Dies reduziert die Anzahl der IT-Support-Tickets und gibt IT-Mitarbeitenden Freiraum, sich auf strategischere Initiativen zu konzentrieren. Durch den Umstieg auf eine konvergente IAM-Plattform können Finanzdienstleister sicherstellen, dass Zero-Trust-Sicherheitsrichtlinien in allen Bereitstellungsumgebungen, auf allen Geräten und an allen Workforce-Zugriffspunkten konsequent durchgesetzt werden.
Ping Identity arbeitet mit führenden Finanzdienstleistern zusammen und betreut:
- 9 von 9 der größten Retailbanken in den USA.
- 7 der CMA9-Banken im Vereinigten Königreich.
2: Modernisierung des B2B Access Managements
In der Finanzdienstleistungsbranche wird die Verwaltung des Zugriffs externer Benutzer wie Partner, Auftragnehmer und TPPs auf Anwendungen, Daten und Legacy-Systeme zunehmend komplexer und kritischer. Da Finanzdienstleister immer stärker auf diese externen Akteure angewiesen sind, um essenzielle Services bereitzustellen, müssen sie Zugriff auf sensible Systeme und Daten gewähren, ohne die Sicherheit zu gefährden. Legacy-Access-Management-Infrastrukturen reichen jedoch häufig nicht aus, um Drittanbieterzugriffe effektiv zu verwalten, wodurch das Risiko unbefugter Zugriffe und kompromittierter Anmeldeinformationen steigt.
- 54% der Organisationen haben Angriffe oder Sicherheitsverletzungen durch Dritte erlebt.
- 15% aller Sicherheitsverletzungen weltweit standen im Zusammenhang mit einem Drittanbieter-Lieferkettenproblem.3
Die Komplexität der Verwaltung von B2B-Beziehungen geht über die reine Zugriffsbereitstellung hinaus. Finanzdienstleister müssen sicherstellen, dass Drittanbieterzugriffe strenge Compliance-Anforderungen erfüllen, einschließlich Datenschutzvorschriften wie der DSGVO. Ohne angemessene Kontrollen riskieren Anbieter das Nichtbestehen von Audits oder Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung. Die wachsende Zahl externer Benutzer in einem zunehmend komplexen internen und externen Ökosystem – getrieben durch die hohe M&A-Aktivität in der Branche – macht delegierte Autorisierung und administrative Zugriffe über organisatorische und geografische Grenzen hinweg immer komplexer.
Sicherheit stärken und verbesserte B2B-Zugriffserlebnisse bereitstellen
Die konvergente Ping Identity Platform bietet führenden Finanzdienstleistern alle Funktionen, Tools und Drittanbieterintegrationen, um den End-to-End-Access-Management-Lebenszyklus – ähnlich wie beim Workforce-Zugriff – zu optimieren. Darüber hinaus ermöglicht Ping Identity Finanzdienstleistern, Zugriff und administrative Kontrolle über eine Hierarchie komplexer intra- und interorganisationaler Beziehungen hinweg zu verwalten, die das typische Branchenökosystem bilden.
Der konvergente Plattformansatz von Ping Identity bietet Echtzeit-Transparenz in Bezug auf Drittanbieterzugriffe und ermöglicht Administratoren, Benutzeraktivitäten zu überwachen sowie Zugriffe bei Bedarf schnell zu entziehen oder anzupassen. Dieses Maß an Kontrolle unterstützt Finanzdienstleister dabei, die Einhaltung von Branchenvorschriften sicherzustellen, indem gewährleistet wird, dass Zugriffe kontinuierlich mit internen Sicherheitsrichtlinien und externen Compliance-Anforderungen in Einklang stehen. Mit diesen Funktionen können Finanzdienstleister ihre B2B-Ökosysteme sicher skalieren, um entscheidende Wettbewerbsvorteile zu erzielen, während sie Sicherheitsrisiken minimieren und Compliance gewährleisten.
Ping Identity unterstützt führende globale Unternehmen dabei, ihre B2B-Zugriffsprozesse abzusichern und zu optimieren:
- 45% Produktivitätssteigerung durch die Absicherung des B2B-Ökosystems bei Maersk.4
- 45% Kostensenkung durch die Modernisierung des B2B-Zugriffs bei Maersk.5
3: Modernisierung von Identity Governance and Administration
Im heutigen stark regulierten Finanzumfeld ist das Management von Identity Governance und Compliance keine Option mehr – es ist ein zentraler Bestandteil der Risikomanagementstrategie jeder Institution. Finanzdienstleister müssen sicherstellen, dass nur autorisierte Benutzer – ob interne Workforce oder externe Benutzer – Zugriff auf sensible Systeme und Daten erhalten. Dennoch verlassen sich viele Organisationen weiterhin auf manuelle Prozesse zur Verwaltung von Zugriffszertifizierungen, Bereitstellung und Entzug von Zugriffsrechten, die nicht nur zeitaufwendig, sondern auch anfällig für menschliche Fehler sind. Diese Governance-Lücken können Institutionen internen Bedrohungen, Datenschutzverletzungen und regulatorischer Nichteinhaltung aussetzen, was zu hohen Geldstrafen und Reputationsschäden führt.
Die Herausforderung des Identity-Governance-Managements wird durch die stetig wachsende Komplexität der Finanzdienstleistungsökosysteme zusätzlich verschärft. Da Workforce, Partner, Auftragnehmer und TPPs unterschiedliche Zugriffsebenen benötigen, müssen Anbieter eine sorgfältige Balance zwischen operativer Effizienz und strengen Zugriffskontrollen finden. In diesem Umfeld sind manuelle Governance-Prozesse weder skalierbar noch robust genug, um interne und externe Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Die fortgesetzte Abhängigkeit von Legacy-IGA-Infrastruktur schwächt nicht nur die Sicherheitslage der Anbieter, sondern erschwert auch Auditprozesse und macht es schwierig, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie DSGVO und SOX nachzuweisen.
Weiterentwicklung der Identity-Governance-Funktionen und -Prozesse über alle Zugriffsprozesse hinweg
Die konvergente Ping Identity Platform bietet führenden Finanzdienstleistern alle erforderlichen Funktionen und Tools, um den End-to-End-Lebenszyklus der Identitätsgovernance für Mitarbeiter und B2B zu automatisieren und zu modernisieren. Durch die Automatisierung von Zugriffsanfragen, Zertifizierungen und Rollenmanagement können Finanzdienstleister den administrativen Aufwand für IT-Teams erheblich reduzieren und gleichzeitig sicherstellen, dass Zugriffe gemäß vordefinierten Sicherheitsrichtlinien und einer Zero-Trust-Sicherheitsstrategie gewährt und entzogen werden.
Der konvergente Plattformansatz von Ping Identity ermöglicht es Finanzdienstleistern, Least-Privilege-Zugriffsrichtlinien umzusetzen, sodass Benutzer nur Zugriff auf die Systeme und Daten erhalten, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Dies trägt zusätzlich dazu bei, Risiken im Zusammenhang mit Insider-Bedrohungen und unbefugtem Zugriff zu reduzieren. Ergänzt wird dies durch umfassende Reporting-Funktionen, die Anbietern helfen, ihre Audit-Prozesse zu optimieren, indem sie Echtzeit-Transparenz über Zugriffsüberprüfungen, Zertifizierungen und Benutzeraktivitäten erhalten.
Ping Identity unterstützt führende globale Unternehmen bei der Modernisierung ihrer IGA-Funktionen:
- 60% Automatisierung von Zugriffsanfragen, -entzügen und Zertifizierungen für ein großes internationales Finanzdienstleistungsinstitut.
- 3 Mio. $ an Kosteneinsparungen durch die Konsolidierung und Modernisierung der IGA-Infrastruktur bei einem großen Finanzdienstleistungsinstitut.
Die Ping Identity Platform im Finanzdienstleistungssektor
Die marktführenden konvergenten IAM-Lösungen von Ping Identity unterstützen führende globale Unternehmen dabei, sämtliche Anforderungen an Verbraucher-, Mitarbeiter- und Drittanbieteridentitäten über eine einheitliche Plattform zu erfüllen.
Nirgendwo ist dies wichtiger als in der Finanzdienstleistungsbranche. Führende Finanzdienstleister vertrauen auf Ping Identity, um ihre Kunden, ihre geschäftskritische Infrastruktur und ihre schnell wachsenden digitalen Ökosysteme zu schützen. Darüber hinaus unterstützt Ping Identity diese Anbieter dabei, modernste IAM-Innovationen zu nutzen, um ihre Investitionen in die digitale Transformation zu beschleunigen.
Die Ping Identity Platform wurde speziell entwickelt, um jede Art von Identität über den gesamten Identitätslebenszyklus hinweg zu unterstützen, bietet Erweiterbarkeit über 1.800 Drittanbieter-Technologien in den Bereichen Biometrie, Risikomanagement und Identitätsprüfung und ermöglicht Ihnen volle Flexibilität bei der Nutzung ihrer umfassenden Services in Self-Managed-, Hybrid- und SaaS-Umgebungen. All dies wird über eine leistungsstarke Drag-and-Drop-Low-Code-/No-Code-Engine orchestriert, die Ihre Agilität steigert, Kosten senkt und Ihre digitale Roadmap beschleunigt.
1 Veronis, 2021 Varonis Data Risk Report for Financial Services
2 2024 Verizon Data Breach Report
3 Maersk Customer Success Story
4 Maersk Customer Success Story